Warning: "continue" targeting switch is equivalent to "break". Did you mean to use "continue 2"? in /var/www/web904/html/wp-includes/pomo/plural-forms.php on line 210
Werbepsychologie: Einfluss der Einstellung zur Werbung auf die Bewertung des Produktes und die Kaufabsicht | hey definition

Einfluss der Einstellung zur Werbung auf die Bewertung des Produktes und die Kaufabsicht

Seinerzeit als Hauptseminararbeit am Lehrstuhl für Sozialpsychologie und Mikrosoziologie Prof. Dr. Herbert Bless eingereicht – Bewertung: 2,0

Einführung:

„Denkt man über Werbespots nach, die einem nachhaltig in Erinnerung geblieben sind, so fallen einem wohl auf Anhieb etliche Beispiele ein, die einem einfach nur nervig und abschreckend erscheinen. Ein allgemein bekanntes und gefürchtetes Beispiel stellt die Werbung für ein bestimmtes Molkerei-Produkt dar, in der ein kleines Kind uns lautstark darauf hinweist, dass Früchte in den Mixer gehören.

Wir mögen in solchen Fällen weder die Werbung, noch würden wir angeben das Produkt gerade auf Grund der Werbung kaufen, wenn man uns danach fragt. Ob dies letztendlich wirklich der Fall ist, dass Werbung sogar einen Kauf verhindern kann, soll anhand dieser Arbeit überprüft werden.

Führt man sich diese Überlegung vor Augen, so muss man sich jedoch fragen, warum auch heute noch in der Werbebranche die Erinnerung des Spots bzw. der Anzeige der Hauptindikator für Werbeerfolg zu sein scheint und ihr soviel Aufmerksamkeit beigemessen wird. Liegt die Hauptaufgabe der Werbung doch darin, den Verkauf zu fördern, so sollte folglich das Hauptaugenmerk der Werbeforschenden bzw. Werbetreibenden auch darauf liegen, dass sich die Werbung positiv auf die Kaufabsicht des Rezipienten auswirkt und nicht nur, ob er sie erinnert. Denn wir erinnern ja, wie eingangs schon erwähnt, auch oder gerade die schlechten Beispiele.

Diese Arbeit soll sich mit der Frage beschäftigen, wie Werbung sich letztendlich auf das Liking bzgl. des beworbenen Produktes auswirkt bzw. auf die damit zusammenhängende Kaufabsicht und wie sich dieser Prozess erfassen und beschreiben lässt. Damit direkt verknüpft ist die Frage, ob Werbung auch entgegengesetzt ihres Sinnes wirken, d.h. Reaktanz erzeugen kann und damit jegliche potentielle Kaufabsicht minimiert bzw. gänzlich zunichte macht.

Die dabei hauptsächlich zugrunde liegenden Theorien stellen das Elaboration-Likelihood-Modell (im weiteren Verlauf ELM abgekürzt) nach Petty und Cacioppo und das teilweise darauf aufbauende Modell der Attitude-toward-the-Ad (im weiteren Verlauf AAd abgekürzt) nach MacKenzie und Lutz und Nachfolgestudien dazu dar. Zusätzlich sollen die Ansätze mit Konstrukten wie Involvement oder dem Einfluss von Stimmung verknüpft werden, insofern diese nicht eh schon involviert sind.“

Vollständige Arbeit als PDF (GRIN) oder Buch bei Amazon kaufen.

Weiterführende Literatur:

Weiterführende Links:

sozpsy.sowi.uni-mannheim.de (Lehrstuhl für Sozialpsychologie und Mikrosoziologie – Prof. Dr. Herbert Bless)
homburg.bwl.uni-mannheim.de (Lehrstuhl Marketing I – Prof. Dr. Christian Homburg)
bauer.bwl.uni-mannheim.de (Lehrstuhl Marketing II – Prof. Dr. Hans H. Bauer)
werbepsychologie-online.de (Werbepsychologie Online)